CAD / CAM – Technik in der Multiband-Therapie

CAD / CAM in der Kieferorthopädie
Was ist das ?

CAD/CAM ist eine Abkürzung für Computer-Aided Design/Computer-Aided Manufacturing. Es handelt sich um ein System, das Computer-Software und Hardware nutzt, um die Gestaltung und Herstellung von Produkten zu unterstützen.

CAD bezieht sich auf den Einsatz von Computer-Software zur Erstellung von dreidimensionalen (3D) Modellen, Zeichnungen oder Plänen von Produkten.

CAM bezieht sich auf den Einsatz von Computer-Software zur Steuerung von Maschinen oder Geräten, um Produkte herzustellen. Hier werden die 3D-Modelle aus der CAD-Phase genutzt, um automatisch ein Produkt zu generieren, dessen Herstellung von den Maschinen ausgeführt werden können. Dadurch können Produkte präzise und effizient hergestellt werden.

CAD/CAM-Systeme werden in verschiedenen Branchen eingesetzt, wie z.B. in der Automobil-, Luftfahrt-, Architektur- und Schmuckindustrie – aber auch bei uns – in der Kieferorthopädie! Wir zeigen Euch, wie dies geht.

Multiband-Therapie und CAD / CAM  – geht das denn ?

Natürlich geht das ! Zuerst scannen wir den Patienten mit unserem ITERO – SCANNER (Warum ein Itero-Scanner?)

Dann werden die digitalen Modelle hergestellt und vermessen. Wie dies funktioniert zeigen wir Euch in unserem Video! Bei diesen Schritten hilft uns die intelligente Technologie unserer dentalen Bildverarbeitungssoftware OnxyCeph. Die Brackets können so individuell und millimetergenau auf den Zähnen platziert werden. Es handelt sich dabei also um ein Verfahren der CAD – Technik. Nämlich das Aufbringen der Brackets mit Hilfe eines Computer- Programmes zur Simulation und Optimierung unseres Behandlungsergebnisses !

Aber das ist noch nicht alles mit der CAD/CAM – TECHNIK !

Es geht nämlich weiter ! Nach dem computerprogramm- gestützten Aufbringen der Brackets ist die Erfahrung und das Know-How der Experten gefragt. Denn jedes Computerprogramm ist nur so gut, wie derjenige, der es bedient. So hängt auch die finale Platzierung der Brackets auf den Zähnen von dem Wissen und der Erfahrung unserer Behandler (unsere Behandler findet ihr hier !) ab. Diese Phase ist also „Chefsache“ bei uns !

Und diese Art der Bracketausrichtung macht uns so viel Spaß – denn die Präzision, die wir hier erreichen ist einfach unschlagbar. Im Anschluss muss noch eine Übertragungsschiene, mit der wir die Bracketposition auf die Zähne übertragen, konstruiert werden. Wir nennen diese Schiene auch „Übertragungstray“. Und auch die Konstruktion dieses Übertragungstrays geschieht mit Hilfe der CAD-Technik!
Wie ihr also seht – CAD / CAM – Technik in der Multiband-Therapie ist ein guter Schritt zur Optimierung dieser Behandlung.

CAM – Computergestützte Fertigung

CAM steht für Computer-Aided Manufacturing. Das heißt übersetzt „computergestützte Fertigung“. Ein Beispiel für die computergestützte Fertigung ist der 3D-Druck. In der Kieferorthopädie werden verschiedene 3-D-Druck-Verfahren verwendet. Für unsere Übertragungsschienen verwenden wir das sogenannte Digital Light Processing (DLP) Verfahren. Hierzu härtet unser Asiga – Max – Drucker (mehr Informationen dazu gibt es hier !) mit einem Lichtstrahl ein biokompatibles Spezial-Harz  (Imprimo LC IBT) in der vorgegebenen Form aus. Dementsprechend ist die DPL-Technologie ist sehr schnell. Außerdem eignet sie hervorragend sich für die Herstellung von kleinen Teilen mit hohen Details. Denn genau dies ist bei der Herstellung von unseren Übertragungsschienen so wichtig! Denn Schließlich benötigen wir einen hochpräziser 3-D-Druck unserer Trays! Allerdings sind die Trays mit dem Druck ist es noch nicht fertig. Danach muss die gedruckte Schiene noch nachbehandelt werden. Im folgenden Video seht ihr, wie die Trays bei uns gedruckt werden.

Und ab jetzt ist es Handarbeit ….

Mit anderen Worten – das Einbringen der Brackets in die Übertragungsschienen ist Chefsache ! Ebenso wie das anschließende Aufbringen der Brackets mit Hilfe der Trays auf die Zähne ! Wie man in dem Video sieht, hat dieses Verfahren also eine Menge Vorteile! Erstens ist es genauer und schneller ist als das direkte Kleben, bei dem die Brackets direkt auf den Zähnen platziert werden. Zweitens können wir so sicherstellen, dass jedes Bracket genau an der richtigen Stelle auf den Zahn geklebt wird. Und weiterhin haben wir einen minimalen Klebespalt vom 0.05 mm. Infolgedessen also auch fast keine Kleberrückständen auf den Zähnen! Wir sind einfach begeistert von dieser Technik!

Und da man immer im Team besser ist, als alleine, haben auch wir dieses Verfahren in unserem Team gemeinsam erarbeitet! Und zwar mit der unermüdlichen und unglaublich kompetenten Unterstützung unseres ILOVEMYSMILE-Netzwerkpartner Dr. Fischbach Dr. H. Fischbach

Haben Sie Fragen zu dem Thema?

Dann schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie an!